sexta-feira, 6 de junho de 2014

ILO: Soziale Absicherung reicht nicht aus

Job verloren, krank geworden oder einfach zu alt für den Arbeitsmarkt: Es gibt viele Gründe, warum jemand Sozialleistungen in Anspruch nehmen muss. Allerdings bekommen nicht alle Menschen solche staatlichen Hilfen - obwohl sie Anspruch darauf hätten. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat in einem neuen Bericht untersucht, wie es um die Umsetzung des sogenannten UN-Sozialpaktes bestellt ist, der jedem Einzelnen ein Recht auf soziale Sicherheit garantiert. Das Ergebnis: Nur 27 Prozent der Weltbevölkerung sind über ihr gesamtes Leben hinweg ausreichend sozial abgesichert.
Sozialleistungen fördern Wirtschaft
Dabei lohnt sich eine Absicherung für den Staat. Wie gut oder schlecht die soziale Absicherung ist, hänge vor allem von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung eines Landes ab, so ein Ergebnis der Studie. Doch ebenso hänge die Wirtschaftsentwicklung eines Landes von den Sozialsystemen ab. "In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, die in soziale Absicherungen investiert haben, sehen wir sehr positive Erfolge", sagt Christina Behrendt, eine der Autorinnen der Studie, im DW-Interview. "Da sehen wir, dass solche Investitionen einen sehr, sehr positiven Effekt auf die wirtschaftliche Entwicklung haben."

http://www.dw.de/ilo-soziale-absicherung-reicht-nicht-aus/a-17677656

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